SOS-Notfalldose im Kühlschrank rettet Leben.
Alle wichtigen Informationen für (Ihre) Retter sofort aufzufinden. Retter erkennen das Logo der SOS-Notfalldose und wissen, wo die SOS-Notfalldose immer steht.

Beide Vereine, der Senioren- und Heimatvereins und der Nachbarschaftshilfe Feldkirchen-Westerham, haben sich für das Bekanntmachen und die Verteilung der SOS-Notfalldosen an ihre Mitglieder zusammengeschlossen.

In einem Notfall müssen die wichtigsten Daten schnell und zuverlässig gefunden werden. In jeder Wohnung gibt es dafür einen Platz, den z.B. Rettungssanitäter leicht finden: den Kühlschrank! Die im britischen Raum geborene und dort als „Message in a Bottle“ beworbene Idee ist einfach: Vor allem ältere und alleinlebende Menschen hinterlegen für einen Notfall wichtige Informationen wie Vorerkrankungen, Allergien, Medikation und Kontaktpersonen in dem kleinen Behältnis, stellen dieses in den Kühlschrank und weisen mit Aufklebern an dessen Tür sowie am Wohnungseingang auf die Box hin. Notdienste gewinnen dadurch wertvolle Zeit.

Wir sind von dieser Idee überzeugt und möchten unseren Mitgliedern auf Anfrage gerne eine SOS Notfalldose kostenlos geben.

  • Eine Notfalldose enthält alle wichtigen Informationen zu Ihrer Gesundheit. Damit haben Ärzte und Rettungskräfte rasch die wichtigsten Informationen zur Hand, wenn Sie sich selber nicht mehr äußern können.
  • Die Dosen enthalten ein Formular, das Sie ausfüllen und immer auf dem neuesten Stand halten. Tragen Sie neben Ihren persönlichen Daten auch die Kontaktdaten Ihres Hausarztes ein.
  • Führen Sie hier alle Medikamente auf, die Sie regelmäßig einnehmen. Ganz wichtig: Nehmen Sie Blutverdünner, sollte diese Information möglichst oben stehen, damit die Helfer diese Information sofort finden.
  • Geben Sie ebenfalls an, wo Sie Ihre Medikamente aufbewahren. Außerdem nennen Sie Allergien oder Unverträglichkeiten, wie zum Beispiel Penicillin. Chronische Krankheiten, wie einen angeborenen Herzfehler, geben Sie ebenfalls an.
  • Informieren Sie darüber, ob eine Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung existiert und wenn ja, wo diese Unterlagen zu finden sind.
  • Nennen Sie ebenfalls Personen, die im Falle eines medizinischen Notfalls informiert werden sollen. Außerdem sollte die Information, ob Haustiere oder andere Personen versorgt werden müssen, wenn Sie ausfallen, nicht fehlen.
  • Stellen Sie die Dose in die Kühlschranktür. Der Ort ist deswegen so sinnvoll, da der Kühlschrank in der Küche in jedem fremden Haus und jeder fremden Wohnung leicht von den Rettungskräften gefunden werden kann.
  • Mit der Dose bekommen Sie zwei Aufkleber. Einen bringen Sie optimalerweise von innen an der Eingangstür in Augenhöhe an. Darauf ist vermerkt, dass Sie eine SOS-Dose besitzen.
  • Den zweiten Aufkleber platzieren Sie von außen an der Kühlschranktür, damit es auch von außen sichtbar ist, dass eine Notfalldose deponiert ist.

Die SOS-Notfalldose ersetzt nicht die Notfall-Mappe, die Patientenverfügung, die Vorsorgevollmacht oder den  Medikamentenplan.
Bei Bedarf einfach anrufen, Sie erhalten als Mitglied unserer Vereine die Dose kostenlos. 
Nachbarschaftshilfe Telefon 08063-200805 - einfach auf den Anrufbeantworter sprechen, Name  und Telefon-Nr. nicht vergessen

 

Unsere Ehrenamtlichen bieten gerne weiter ihre Hilfe an

Einkaufsservice
Die Corona - Pandemie ist leider immer noch nicht vorbei und die Ansteckungsgefahr nicht gebannt. Schützen Sie sich so gut es geht vor dem Virus und nutzen Sie den Einkaufsservice der Nachbarschaftshilfe, wenn Sie älter sind oder zur Corona-Risikogruppe gehören.

Geben Sie Ihre Einkaufsliste 2-3 Tage vorher schriftlich per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) mit Angabe Ihrer Adresse und Ihrer Telefonnummer ab. Wenn Sie keinen Computer haben, können Sie uns auch telefonisch kontaktieren 0175-9633050. Wir helfen gerne weiter.

 Impfservice-Fahrten
Haben Sie keine Möglichkeit einen Impftermin im Impfzentrum zu erreichen, schreiben Sie uns rechtzeitig eine E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder rufen Sie uns unter der Service-Telefon-Nummer 0175-9633050 an.

 

Hygienekonzept  zur Corona-Prävention - Stand 15.09.2021

 

Der Schutz unserer Helfer und der Menschen, denen wir helfen, ist uns sehr wichtig. Aus diesem Grund erfassen wir bei allen, die im Einsatz eingebunden sind, den Status geimpft bzw. genesen. So haben wir die Möglichkeit bei Bedarf unser Hygienekonzept individuell anzupassen.
Für alle aktiven Helfer stellt die NBH Masken und Händedesinfektion zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich hierzu an die Geschäftsstelle.

Helfer

·       3 G Regel – Geimpft, genesen oder getestet. Falls Sie nicht geimpft bzw. genesen sind, ist vor dem Einsatz bzw.
       bei regelmäßigen Einsätzen  2 x pro Woche ein Selbsttest durchzuführen
·       Übernehmen Sie einen Einsatz nur, wenn Sie sich gesund fühlen.
·       Halten Sie 1,5 m Abstand und vermeiden Sie Körperkontakt – wenn möglich.
·       Einhalten der Husten- und Niesetikette.
·       Waschen Sie sich regelmäßig gründlich die Hände und fassen Sie sich nicht ins Gesicht.

 Fahr- und Begleitdienste
·       In einem PKW sind nur der Fahrer/in, ein Fahrgast sowie Angehörige bzw. Personen des Haushalts des
      Fahrgasts zugelassen.
      Sind alle Fahrgäste nach G2-Regel geimpft oder getestet, können alle verfügbaren Sitzplätze belegt werden.
·       Maskenpflicht für alle Fahrzeuginsassen. Beim Tragen einer Maske darf die Sicht von Fahrer/in nicht
      beeinträchtigt sein etwa durch Beschlagen der Brille.
·       Vor dem Betreten des Fahrzeugs desinfizieren alle die Hände und setzen eine Maske auf.
·       Während der Fahrt ist ca. alle 20 Minuten durch öffnen der Fenster für Durchzug zu sorgen.

Besuchsdienste
·       Vor dem Betreten der Räumlichkeiten Hände desinfizieren.
·       In geschlossenen Räumen einmal pro Stunde Stoßlüftung über die gesamte Fensterfläche für 3 Minuten
      im Winter, 5 Minuten im Frühjahr/Herbst und ca. 10 Minuten im Sommer.
·       Masken sind auf jeden Fall zu tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. 

In Abhängigkeit der Entwicklung der Inzidenz-Zahl muss ggf. von der 3G-Regelung auf die 2G-Regelung ausgewichen werden. Wir werden dazu erneut informieren.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Sie haben Fragen? Dann wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.

Ingrid Hauffen, 1. Vorstand

Download der Hygiene-Regeln: Hygienekonzept der Nachbarschaftshilfe