Das Sammeln der Antworten zur Bürgerbus-Umfrage ist abgeschlossen.
Es sind mehr als 300 Antworten schriftlich oder online eingegangen.
Ganz herzlichen Dank für Ihre rege Beteiligung. Und nun geht es an die Auswertung!

 

Bericht im Mangfallboten

 Feldkirchen-Westerham: Bürgerbus nimmt Fahrt auf!
OVB 29.05.2020 von Ines Weinzierl


Jetzt steigen Heinz Oesterle, Ursula Borkenhagen (Mitte) und Ingrid Hauffen noch ins Auto – ihr Ziel ist es aber, Alternativen zum eigenen Pkw zu schaffen – Mitbahrbankerl, E-Car-Sharing und ein Bürgerbus. Weinzierl © DC-X


Wie kann man in der Gemeinde mobiler werden – ohne ein eigenes Auto? Im Rahmen des Gesamtmobilitätskonzeptes sollen „Mitfahrbankerl“, „E-Car-Sharing“, „Rad- und Fußwege“ sowie der „Bürgerbus“ auf den Weg gebracht werden.

Feldkirchen-Westerham -  Hinter diesen vier Möglichkeiten stehen viele ehrenamtliche Helfer. Federführend für den Bürgerbus sind Ursula Borkenhagen vom „Sozialen Netzwerk“ und Ingrid Hauffen von der Ökumenische Nachbarschaftshilfe sowie Wilfried Hauffen und Günther Polz.

Zweitwagen überflüssig machen
Jetzt wollen die Vier eine Umfrage unter den Bürgern der Gemeinde starten (Link zur Online-Umfrage auf der Startseite der Gemeinde-Homepagehttps://feldkirchen-westerham.de). Eigentlich sollte die Umfrage bereits im April starten, wegen der Corona-Einschränkungen hat das Team den Start kurzerhand verschoben. Jetzt soll es aber losgehen: Jeder ab sechs Jahren kann mitmachen. 

Knapp zehn Fragen werden zum Thema Bürgerbus gestellt: „Welches Modell eines Bürgerbusses würden Sie bevorzugen?“ lautet beispielsweise eine Frage und bei der werden gleich zwei Antworten mitgeliefert: „Ein Bus fährt auf einer festen Route mit einem festen Plan“ oder „Ein Bus fährt Sie nach Voranmeldung zu einem individuellen Zeitpunkt von einer Haltestelle zum Zielort“.

Keine Konkurrenz zum ÖPNV
Mit Hilfe dieser Umfrage möchte das Quartett die Bedürfnisse der Bürger eruieren. „800 bis 1000 beantwortete Fragenbögen müssten schon zurück kommen“, sagt Borkenhagen. Denn so könne konkret auf die Wünsche eingegangen werden. Nach der Auswertung soll ein Experte, der Erfahrungen mit Bürgerbussen hat, eingeladen werden. Letztendlich wird ein Antrag bei der Gemeinde eingereicht und die Gemeinde soll dann einen Bus anschaffen.
Denn: Die Bürgerbus-Gruppe arbeitet eng mit der Gemeinde zusammen. Sie hatte zwar die Idee, hat die Umfrage auf den Weg gebracht. Aber um die Anschaffung, auch die Fördermöglichkeiten und Versicherungen soll sich die Gemeinde kümmern – „das können wir nicht stemmen“.